Der Umgang mit riesigen Datenvolumen ist für IT-nahe Unternehmen inzwischen kein Luxus mehr, sondern Pflicht. Wie handeln Konzerne, die global operieren und gleichzeitig extreme Datenmengen latenzarm übertragen müssen? Häufig ist die Antwort einfach und hängt eng mit Technologie von Juniper Networks zusammen.

Das Problem

Um Daten global an verschiedene Standorte parallel auszuliefern, sind leistungsfähige Netzwerke unverzichtbar. Zu beachten ist dabei auch, dass der Multicast-Verkehr an zahlreiche Standorte gleichzeitig skalieren wird. Und in der Zukunft wird dies voraussichtlich sogar linear geschehen. Unternehmen, die heute 20 GB/s benötigen, würden 2018 40 GB/s nutzen. Ein Jahr später wären es bereits 80 GB/s. Milliarden von Datenpaketen schaffen einen gigantischen Datensatz, der möglichst latenzfrei weltweit bereitstehen muss. Alle Pakete sollen in der richtigen Reihenfolge beim Empfänger ankommen. Und zwar ohne Ausfälle oder Latenz und gleichzeitig möglichst sicher.

Skalierbarkeit ist daher das A und O, um den erwähnten wachsenden Herausforderungen gerecht zu werden. Die Implementierung einer kurzfristigen Lösung, die bereits ein bis zwei Jahre später veraltet ist, wäre für die meisten Betriebe wirtschaftlich nicht tragbar. Spezielle Lösungen eines Netzwerkausstatters mit der notwendigen Erfahrung sind gefragt. Genau an dieser Stelle setzt Juniper Networks an. Moderne Router verbinden Unternehmen und Rechenzentren auf der ganzen Welt mit einer Datenrate von 40 Gbit/s im Auslieferungszustand. Die spätere Erweiterung der Kapazitäten ist kostengünstig realisierbar.

Eigene MPLS-Netzwerke als Lösung

Routermodelle wie der Universal Edge MX480 3D sind dafür geeignet, eigene MPLS-Netzwerke mit einer Bandbreite von mindestens 40 Gbit/s bereitzustellen. Durch die verbindungslose Natur von MPLS-Netzwerken wird diese Bandbreite bereits im Auslieferungszustand des Routers erreicht. Das Ergebnis sind sehr niedrige Latenzen, da der Umweg über andere Netzwerke entfällt. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Skalierbarkeit: Linekarten mit einer maximalen Bandbreite von 100 Gbit/s sind ebenfalls kompatibel mit der MX-Serie dieser Router und können bei Bedarf einfach in das bestehende Gerät eingesetzt werden. Die Investition in komplett neue Hardware entfällt somit.

Einheitliche Codebasen versprechen Simplifizierung

Die Verwendung zahlreicher unterschiedlicher Lösungen diverser Netzwerkanbieter ist mit dem grundsätzlichen Nachteil behaftet, stets verschiedene Betriebssysteme einsetzen zu müssen. Die Interoperabilität ist damit nicht immer gewährleistet. Router und Switches von Juniper Networks vertrauen hingegen gemeinsam auf Junos OS. Eine einheitliche Codebasis erleichtert die Interaktion zwischen Geräten und vereinfacht auch die unternehmensinterne Anpassung an den eigenen Bedarf deutlich. Anwendungen lassen sich gleichzeitig über eine unternehmenseigene MetaFabric- Architektur verbinden – über mehrere Rechenzentren gleichzeitig und ebenfalls annähernd latenzfrei.

Geeignet für die Zukunft

Die erwähnte MX-Serie der Router von Juniper Networks ist darüber hinaus in mehreren Bereichen führend: hinsichtlich Systemkapazität sowie dessen Leistung und Dichte beispielsweise. Außerdem stellen sie die notwendige Agilität beim Umgang mit Netzwerken dieser und der nächsten Generation bereit, um auf Herausforderungen schnell zu reagieren. Eine hohe Kapitaleffizienz ermöglicht die Implementierung dieser Lösung auch für Unternehmen, die sich vergleichbare „klassische“ Lösungen nicht leisten können. Schlussendlich ist auch die zeitnahe Implementierung neuer Anwendungen über diese Technologielösung ein zentraler Grund für den Umstieg in Unternehmen.

Und das Ergebnis?

In mehreren Bereichen erzielen Unternehmen, die auf Juniper Networks setzen, Vorteile:

  • Skalierbarkeit und Effizienz ermöglichen weltweit die Bereitstellung wichtiger Anwendungen in sehr kurzer Zeit – auch bei einer in Zukunft zu erwartenden, starken Zunahme der Datendichte.
  • Die Administration des Netzwerks findet in großen Teilen automatisiert statt, was die Effizienz im Betrieb steigert. Der überwältigende Anteil der Fehler, die durch menschliches Versagen entstehen, entfällt.
  • Fehlerbehebung, Automatisierung und Verwaltung werden durch Junos OS vereinfacht. Stabilität, Rollback und die Versionierung von Konfigurationen sind ohne hohen Aufwand möglich.
  • Die Übersicht über das Netzwerk und wie Daten über Geräte, Schnittstellen und Leitungen ans Ziel kommen, wird simpler gestaltet. Dies hilft z.B. bei der Fehlerbehebung durch temporäre Verluste von IT-Infrastruktur.

Der Umgang mit großen Datenmengen ist also nach wie vor an Herausforderungen geknüpft – die jedoch durch eine Integration der Lösungen von Juniper Networks deutlich effizienter bekämpft werden können.