Was haben der AS Cycling Team e.V. und die HCD Consulting gemeinsam? Wir sind alle absolute Team-Menschen, gehen mit Leidenschaft unseren jeweiligen Aufgaben nach und lieben die Region rund um den Ammersee. Da ist es für uns nur logisch, dass wir den Radsport-Verein und mit ihm den Gründer und Teamchef, den Rennradfahrer Alexander Steffens, finanziell unterstützen.

Als Sponsor setzen wir uns dafür ein, noch mehr Menschen für das gemeinsame Radfahren zu begeistern und fiebern gleich doppelt mit, wenn es für Alex Ende August zu den UCI Gran Fondo Weltmeisterschaften – den prestigeträchtigen Amateur- und Masters-Rennrad-Weltmeisterschaften – nach Niseko in Japan geht.

Bevor es aber so weit ist, haben wir uns mit Alex über die Auf und Abs seiner Karriere, seine Begeisterung für den Radsport und darüber unterhalten, was er an uns als Sponsor so sehr schätzt.

Foto: Kevin Voigt

Alex, bevor du zum Radsport gekommen bist, warst du als Athlet in der Triathlon-Bundesliga aktiv. Wie kam es dazu, dass du dich seit der Saison 2017/2018 voll und ganz auf den Radsport konzentrierst?

Alex: Ich finde den Triathlon als Sportart nach wie vor faszinierend und bin stolz darauf, einige Jahre auf Bundesliga-Ebene aktiv gewesen zu sein. 2016 habe ich dann an meinem ersten Radmarathon teilgenommen und war ehrlich gesagt selbst überrascht, dass ich gleich auf dem zweiten Platz gelandet bin. Damit war für mich der Grundstein gelegt, intensiver in den Radsport einzusteigen und dem bin ich dann seit 2017 voll nachgegangen. Rückblickend muss ich auch sagen: Schwimmen und Laufen waren für mich beim Triathlon eher immer Pflichtdisziplinen; richtig Spaß hat mir aber schon immer das Radfahren gemacht.

Du bist ab dann zahlreiche Lizenzrennen, Meisterschaften und internationale Radmarathons gefahren – und das mit großem Erfolg. Ende 2019 standest du kurz davor, einen Vertrag beim slowenischen Profi-Team LGS zu unterzeichnen…

Alex: Richtig, das hätte meine Karriere noch mal auf ein völlig neues Level gehoben. Leider bin ich kurz vor der Vertragsunterzeichnung in Ljubljana aber schwer gestürzt und lag auf der Intensivstation. Das war natürlich ein harter Schlag, aber letztendlich bin ich sehr froh und dankbar, dass ich überhaupt wieder auf dem Rad sitzen kann und mich zum Glück relativ schnell wieder von dem Unfall erholt habe.

Du hast dich dann zusammen mit ein paar Freunden schnell in ein neues Projekt gestürzt: die Gründung des AS Cycling Teams. Wie kam es dazu?

Alex: Um den Vertrag beim slowenischen Team unterzeichnen zu können, hätte ich dafür einen lokalen Heimatverein gebraucht. Die Idee für die Vereinsgründung war also schon vor meinem Sturz entstanden. Danach wollte ich aber weiterhin daran festhalten und mich dafür einsetzen, so viele Menschen wie möglich für das gemeinsame Radfahren zu begeistern. Natürlich kann man sich auch alleine auf den Sattel schwingen, aber im Team zu fahren, macht umso mehr Spaß. Und welche Region eignet sich dafür besser als der Ammersee?! Als echtes Ammersee-Kind kann ich mir kaum eine schönere Gegend für gemeinsame Radtouren vorstellen.

Nach der Gründung des AS Cycling Teams im Jahr 2020 wart ihr ursprünglich zu siebt. Inzwischen zählt der Verein gut 150 Mitglieder. Auch unser Geschäftsführer Christian Postel ist seit einigen Jahren im AS Cycling Team dabei.

Alex: Ja, Christian ist seit knapp vier Jahren bei uns Mitglied. Wir haben zweimal in der Woche Training – wobei ich den Begriff Training in dem Kontext gar nicht so sehr mag. Schließlich soll jede und jeder bei uns die Chance haben, mit uns Rad zu fahren; unabhängig von bisherigen Vorerfahrungen. Deshalb nenne ich unsere Treffen auch lieber Ausfahrten. Mittwochs startet immer unsere Feierabendrunde, bei der wir eher gemütlich unterwegs sind. Das Ganze ist also als „Social Ride“ gedacht. Samstags geht es dann etwas sportlicher zu und wir unternehmen verschiedene Touren gestaffelt nach Schwierigkeitsgrad. Irgendwann haben Christian und ich uns unterhalten und ich freue mich sehr, dass mich die HCD jetzt als Sponsor so tatkräftig unterstützt.

Worauf achtest du bei der Auswahl deiner Sponsoren?

Alex: Als lokaler Verein ist es mir und uns wichtig, dass auch unsere Sponsoren hier aus der Region kommen. Es geht uns nicht darum, einfach nur Geld zu erhalten; wir wollen mit unseren Sponsoren gemeinsam wachsen und miteinander daran arbeiten, den Radsport noch mehr in die Breite zu tragen. Ich bin sehr dankbar, dass wir so viele spannende Unternehmen aus der Region an unserer Seite haben. Das ermöglicht es letztlich auch mir, meiner Leidenschaft – dem Radsport – quasi fast in Vollzeit nachgehen zu können.

Foto: Kevin Voigt

Wenn du den Satz vervollständigen sollst, dann ist Radsport für dich…

Alex: … pure Freiheit! Wenn ich auf dem Rad sitze, kann ich meine Gedanken komplett schweifen lassen und bin im Flow. Ich liebe es, dass man mit dem Rad auch große Distanzen zurücklegen kann und so viel unterwegs ist. Und ich finde es einfach super, dass im Prinzip jede und jeder diesen Sport ausüben kann – vorausgesetzt man hat ein Fahrrad (lacht). Schließlich kann man auf dem Rad zwischendurch auch ein bisschen entspannen und sich bergab rollen lassen; diese Möglichkeit hat man beim Joggen zum Beispiel nicht.

Welche Ziele hast du dir für dieses Jahr und darüber hinaus gesteckt?

Alex: Ich fiebere schon sehr auf die UCI Gran Fondo Weltmeisterschaften in Japan Ende August hin (Anm.: 26. bis 30. August 2026). Mein Traum wäre es, das Regenbogentrikot zu gewinnen – also den Weltmeistertitel in meiner Altersklasse zu erhalten. Unabhängig davon ist es mein großes Ziel, nie den Spaß und die Leidenschaft am Radsport zu verlieren.